Hallo, hier ist „Lake and Moon Design“.
Für alle, die in der Region ein Geschäft oder eine Dienstleistung betreiben, ist das Google-Unternehmensprofil so etwas wie ein „Aushängeschild“ im Internet. Oft sieht man, dass im Bereich „Website“ des Verwaltungsbereichs soziale Netzwerke wie Instagram angegeben sind.
„Ich habe zwar noch keine eigene Website, aber mein Instagram-Profil aktualisiere ich jeden Tag.“
Diese Einstellung kann ich wirklich gut nachvollziehen. Doch wenn man dies im Lichte der Google-Regeln (Richtlinien) betrachtet, ist das eigentlich eine etwas heikle Situation.
Googles Richtlinien verlangen einen „offiziellen Standort“
Google äußert sich zum Punkt „Website“ wie folgt:
„Sie dürfen keine Telefonnummern oder URLs angeben, die Nutzer an einen Ort umleiten, der sich vom tatsächlichen Unternehmensstandort unterscheidet, oder auf eine Landingpage, die nicht die Website Ihres Unternehmens ist. Dies umfasst auch Seiten, die Sie auf Social-Media-Plattformen erstellt haben.“ (Zitat: Richtlinien für Google-Unternehmensprofile)
Dieser Begriff „repräsentieren“ hat tatsächlich großes Gewicht. Instagram und Facebook sind letztlich nur Plattformen, die wir von anderen Unternehmen nutzen. Aus der Sicht von Google lassen sich diese ehrlich gesagt kaum als „unabhängiger Standort, der Ihr Geschäft selbst repräsentiert“ betrachten.
Auch Mai Minami, „Google Business Profile Silver Product Expert“, warnt aus der Praxis heraus vor den Risiken, die mit der Angabe von URLs zu sozialen Netzwerken verbunden sind.
[Warnung
— Mai Minami@Kundengewinnung für Geschäfte (@minamimai_hp) 2. Februar 2026
] Der Punkt „Website“.
Hier Instagram, Hot Pepper Beauty oder LINE anzugeben, verstößt gegen die Richtlinien.
Es ist wie bei Geschwindigkeitsüberschreitungen: Manche werden erwischt, andere nicht.
Aber es ist ein Verstoß gegen die Richtlinien.
Wenn Sie keine eigene Website haben, sollten Sie das Feld leer lassen. pic.twitter.com/rIl3vD9fYw
Links, die man in guter Absicht einfügt, verdecken möglicherweise das wichtige Aushängeschild Ihres Geschäfts oder werden im schlimmsten Fall gar nicht mehr angezeigt. „Es wäre viel zu schade, eine wertvolle Gelegenheit zur Kontaktaufnahme nur wegen einer einzigen Regel zu verpassen.“
„Soziale Netzwerke sind Orte, die man nur sehen kann, wenn man sich einloggt.“
Warum legt Google so großen Wert auf seine eigenen Websites? Weil das Unternehmen den „Benutzerkomfort“ für Suchende als oberste Priorität betrachtet.
Bei Beiträgen in sozialen Netzwerken kann der Inhalt für Personen, die kein Konto haben oder nicht eingeloggt sind, eingeschränkt sein und möglicherweise nicht angezeigt werden. Man ist extra über Google hierher gelangt, stößt dann aber auf die Barriere „Bitte loggen Sie sich ein, um weiterzulesen“. Das ist für Kunden kein besonders guter Empfang.
„Man öffnet die Seite und findet sofort das, was man wissen möchte. Diese Selbstverständlichkeit ist auch im Internet die größte Freundlichkeit.“
Was es bedeutet, eine „offizielle Website“ zu haben
Soziale Netzwerke sind das beste Mittel, um das „Dynamische“ des Augenblicks zu vermitteln.
Um hingegen unveränderliche Informationen wie Speisekarte, Anfahrt, Öffnungszeiten und die „Philosophie hinter unserem Betrieb“ übersichtlich bereitzustellen, braucht es doch eine eigene Website als „ruhigen“ Rahmen.
- Soziale Medien: Die
täglichen Veränderungen und der Austausch mit den Kunden bei „Veranstaltungen und Märkten“ - Die Website
als „Hauptgeschäft“, das als Anker der Vertrauenswürdigkeit dient
Google bewertet Geschäfte, die diese beiden Kanäle sinnvoll voneinander trennen, als „vertrauenswürdige Orte“.
Zusammenfassung: Schaffen Sie ein „Gefühl der Sicherheit“ hinter dem Ladenschild
Wenn Sie derzeit in Ihrem Website-Bereich einen Instagram-Link verlinken, müssen Sie nicht unbedingt eine aufwendige Website erstellen. Beginnen Sie zunächst damit, einen „offiziellen Ort“ mit eigener Domain (Adresse) einzurichten – und sei es zunächst nur eine einzige Seite.