Hallo. Hier ist „See und Mond Design“.
Sie haben viel Zeit und Mühe investiert, aber es gelingt Ihnen nicht, den Reiz Ihres Designs richtig zu vermitteln.
Wenn Sie solche Erfahrungen gemacht haben, liegt das vielleicht gar nicht am Design oder an der Technik.
In unseren bisherigen Artikeln haben wir im Abschnitt „Design“ über „ein Design, das das Verständnis nicht behindert, statt nur gut auszusehen“ und im Abschnitt „Umsetzung“ über „stressfreie Benutzerfreundlichkeit und Schnelligkeit“ gesprochen.
Aus der Perspektive der Praxis kommt es jedoch vor allem darauf an, ob vor der Anwendung dieser Techniken bereits klar festgelegt ist, wie das Ganze „aussehen soll“. Ich glaube, dass sich daraus die Grundstruktur einer Website ergibt.
Es ist vielleicht vergleichbar mit dem Kauf eines Grundstücks und dem Bau eines Hauses.
Bevor man imposante Säulen errichtet, muss man sich zunächst auf diesem Grundstück erneut fragen: „Wie möchte ich hier leben?“
Darum geht es bei der Planung und Vorbereitung der Produktion.
Fazit: „Eine gute Website entsteht, wenn man vor der Erstellung eine klare Struktur festlegt.“
Egal, wie viele der neuesten Technologien man einbaut – wenn die „Grundstruktur“ auf Seiten der Entwickler nicht feststeht, verlieren sich die Besucher auf der Seite.
Mit „Struktur“ ist hier kein kompliziertes System gemeint. Es bedeutet vielmehr: „Es muss klar formuliert sein, an wen, was und wie etwas vermittelt werden soll, und es müssen Kriterien vorhanden sein, die ein zügiges und sicheres Handeln ermöglichen.“
Eine gute Website zeichnet sich dadurch aus, dass diese klare Struktur bereits vor der Erstellung festgelegt ist.
Ich habe einige wichtige Vorbereitungsschritte zusammengestellt, die dafür notwendig sind.

Grundsatz 1: „Für wen und wozu?“ in Worte fassen
Eine Website zu erstellen bedeutet, ein neues Geschäftsfeld zu erschließen. Dabei gibt es eine Zielgruppe, die man ansprechen möchte, und ein „Geschenk“, das man ihr überreichen möchte. Zunächst sollte man diese Punkte nicht als vage Vorstellung belassen, sondern in klare Worte fassen.
Fragen stellen | Die Rolle der „Struktur“, die diese Formulierungen verkörpern | Konkrete Hinweise zur Vertiefung |
An wen richtet sich die Botschaft? | Ein „Ansprechpartner“, an den man sich wenden kann, wenn man unsicher ist | Bis mir das Gesicht jener Person vor Augen steht, der mir auf der Straße begegnet ist. |
Was soll der Empfänger tun? | Den „Ausgang“ der Website beleuchten | Möchten Sie nach dem Lesen anrufen oder sich beruhigt fühlen? |
Welchen Mehrwert vermitteln wir? | Es wird zu einem „Mitbringsel“, das man dem Gegenüber überreicht | Inwiefern wird dieser Service den morgigen Tag des Gegenübers ein kleines bisschen besser machen? |
Mit welcher Herzlichkeit gehen wir auf den anderen zu? | Das bestimmt die „Distanz“ in der Beziehung | Verwenden wir höfliche Formulierungen oder sprechen wir wie ein freundlicher Nachbar? |
Kernpunkt 2: Nicht die Zielgruppe, sondern die „innere Verfassung“ erfassen
Wenn das Wesentliche Nr. 1 die „Adresse“ ist, an die man sich wendet, dann geht es beim Wesentlichen Nr. 2 darum, den Moment zu erfassen, in dem die Person gerade mit welchen Gefühlen dort steht.
Es fällt uns etwas schwer, Menschen allein anhand von Zahlen wie „Mann in den Dreißigern“ zu kategorisieren. Vielmehr möchten wir uns auf die „Situation“ einlassen und herausfinden, ob die Person, die am Makino Sunny Beach steht, „einfach nur die Aussicht genießt“ oder „gerade schwimmen gehen will“.
Die „aktuelle Situation“ der Besucher | Die „Art und Weise“, wie Design und Informationen präsentiert werden | Ein Beispiel |
Einfach nur wissen wollen | Vertrauen schaffen und nützliche Informationen angemessen bereitstellen. | Wenn man während der Autofahrt plötzlich ein Schild entdeckt, das die Aufmerksamkeit weckt. |
Ich möchte mit anderen vergleichen | Aufrichtig den ganz eigenen Charme präsentieren. | Wenn man am lokalen Direktverkaufsstand vor der Wahl steht, welches Gemüse man mit nach Hause nehmen soll. |
Ich brauche sofort Hilfe | Ohne zu zögern, führe ich dich auf dem kürzesten Weg zur „Antwort“. | Wenn man wegen eines plötzlichen Regenschauers in aller Eile nach einem Ort sucht, an dem man Schutz vor dem Regen finden kann. |
Essenz ③: Das „Kompass“ namens Konzept
Ein Konzept ist nicht nur ein einfacher Maßstab, sondern ein „Entscheidungsmaßstab, auf den man zurückgreifen kann, wenn man unsicher ist“. Dank ihm kann das Schiff auch an etwas stürmischen Tagen ohne Umwege weiterfahren.
Die Elemente des Kompasses | Inhalt des „Systems“, das festgelegt werden sollte | Bedeutung in der Praxis |
Wer wir sind | Die Identität, die unsere „Wurzeln“ bildet. | Eine Selbstvorstellung: „Wir sind solche Menschen.“ |
Was wir vertreten | Nicht nur eine bloße Erklärung, sondern unser „Wille“. | Eine Geschäftsphilosophie, von der wir uns durch nichts und niemanden abbringen lassen. |
Wie möchten wir wahrgenommen werden? | Die Gestaltung eines „Eindrucks nach dem Lesen“, der den Besuchern im Gedächtnis bleibt. | Vertrauen, Vertrautheit oder eine Spannung, die einen aufrichten lässt. |
Was wir bewusst nicht tun | „Subtraktion“, um sich von anderen abzuheben. | Den Mut, die Zielgruppe nicht zu sehr zu erweitern und unseren eigenen Charakter zu bewahren. |
Vorteile | Das Versprechen einer „Veränderung“ nach dem Kauf. | Ein erfrischendes Gefühl nach Inanspruchnahme der Dienstleistung. |
Der Ton der Weltanschauung | Den „Rhythmus“ von Worten, Fotos und Leerräumen aufeinander abstimmen. | Die Gesamtatmosphäre wie eine einzige Melodie harmonisieren. |
Kernaspekt ④: Den „Fluss“ der Nutzer gestalten
Menschen „lesen“ eine Website nicht so sehr, sondern „strömen“ vielmehr wie das Wasser eines Flusses durch sie hindurch. Anstatt einzelne Punkte (Seiten) isoliert zu gestalten, schaffen wir einen angenehmen Erlebnisfluss.
Schritte des Erlebnisses | Der „Wasserfluss“, den es zu beachten gilt | Ein Vergleich mit einer Landschaft |
Einstieg | Woher kommt man und wo macht man den ersten Schritt? | Man betritt ganz spontan den Nagisa-Park. |
Erkenntnis | Was spürt man bei dem Anblick, der einem ins Auge springt? | Ich sehe das Licht, das sich auf der Oberfläche des Sees spiegelt, und bleibe stehen, weil ich denke: „Wie schön.“ |
Überzeugung | Wie bewegt sich mein Herz, während ich weiterlese? | Während ich die Informationstafel lese, nicke ich tief in Anerkennung der Geschichte dieser Gegend. |
Ausgang | Wohin geht es schließlich, und was hinterlasse ich? | Mit einem Gefühl der Zufriedenheit mache ich mich auf den Weg zum nächsten Ziel. |
Kernpunkt ⑤: Informationen nicht einfach „bereithalten“, sondern „sorgfältig prüfen“
Inhalte (Erfolge oder Dienstleistungsbeschreibungen) reichen nicht aus, wenn sie einfach nur vorhanden sind. Wir weisen jedem einzelnen eine Rolle zu und prüfen sorgfältig, „in welcher Reihenfolge sie präsentiert werden sollten, damit sie für den Empfänger am verständlichsten sind“.
Arten von Inhalten | „Mechanismen“ namens „Rolle“ |
Details zu den Dienstleistungen | Das Versprechen, die „Unannehmlichkeiten“ des Gegenübers in „Komfort“ zu verwandeln. |
Referenzprojekte | Wir zeigen unseren bisherigen Werdegang und vermitteln so ein Gefühl der Sicherheit. |
Konzept | Wir vermitteln die Leidenschaft hinter der Frage: „Warum tun wir das?“ |
FAQ (Häufig gestellte Fragen) | Den Bedenken des Gegenübers zuvorkommen und sie behutsam ausräumen. |
Häufige Fehler, die dazu führen, dass man „ins Stocken gerät“
Wenn die Vorbereitung unzureichend ist, beginnt die Website unmerklich wie ein „Geisterschiff“ vor sich hin zu treiben.
Fehlermuster | Was passiert dann? | Ansatz zur Abhilfe |
Alle Informationen veröffentlichen | Sie wird zu einer bloßen „Hülle“, die niemanden anspricht. | Man muss den Mut aufbringen, sich auf das „Wichtigste“ zu beschränken. |
Andere Unternehmen einfach kopieren | Entlehnte Formulierungen fliegen sofort auf. | Entdecke den einzigartigen Kontext, der direkt vor deiner Nase liegt. |
Während des Schaffensprozesses nachdenken | Wenn man ständig vom Kurs abweicht, wird das Projekt niemals fertig. | Man muss zunächst das Grundgerüst, den „Mechanismus“, festlegen. |
Nebenbei bemerkt: Manchmal muss man einfach „erst einmal loslegen“
Bis hierher habe ich immer wieder betont, wie wichtig die Planung ist, aber es ist doch ein bisschen schade, wenn man sich durch zu viel Nachdenken selbst lähmt, oder?
Wie ich bereits in meinem früheren Artikel „Einfach machen. Einfach rausbringen. Verbessern und wieder machen.“ geschrieben habe, sollte man zunächst ein kleines Boot zu Wasser lassen, auch wenn es noch so unförmig ist. Anhand der Aussicht, die man von dort aus hat, kann man dann das Ruder wieder neu ausrichten.
Wichtig ist nicht, „gar nicht nachzudenken“, sondern „mit der Absicht loszurudern, dass es vorerst bis hierhin reicht“.
Auch das ist meiner Meinung nach eine Art „Struktur“.
Fazit: Eine gute Website ist ein Zustand, in dem „die Absicht bereits vor der Erstellung klar ist“.
Sowohl das „Design (Aussehen)“ als auch die „Umsetzung (Benutzerfreundlichkeit)“ basieren vollständig auf dieser Grundlage, der „Planung (Struktur)“.
- Design: Diese Absicht wird in eine sichtbare Form übersetzt.
- Umsetzung: Diese Absicht wird dem Nutzer reibungslos vermittelt.
- Planung: Sie legt fest, wohin diese Absicht führen soll.
Erst wenn diese drei Elemente zusammenkommen, wird eine Website mehr als nur ein Werkzeug und zu einem „Ort“, an dem Verbindungen zu anderen Menschen entstehen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie Ihre „noch unausgesprochenen Gedanken“ in Form bringen sollen, wenden Sie sich bitte an eine Agentur wie die unsere. Bevor wir über technische Details sprechen, lassen Sie uns doch zunächst in aller Ruhe ein Gespräch führen.