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Bevor Sie sich bei der Erstellung einer E-Commerce-Website den Kopf darüber zerbrechen, „mit welcher Plattform Sie arbeiten sollen“: Ein Vergleich von Shopify, BASE und STORES sowie Tipps zur Auswahl

Letzte Aktualisierung:31. Juli 2026

Bevor Sie sich bei der Erstellung einer E-Commerce-Website den Kopf darüber zerbrechen, „mit welcher Plattform Sie arbeiten sollen“: Ein Vergleich von Shopify, BASE und STORES sowie Tipps zur Auswahl

In der Präfektur Shiga erhalten wir häufig Anfragen von Unternehmern, die einen Online-Shop eröffnen möchten, mit der Frage: „Was ist besser: Shopify oder BASE?“

Shopify, BASE, STORES, Color Me Shop … Es gibt mittlerweile erstaunlich viele Tools zur Erstellung von
Online-Shops.

„Mit welchem lässt sich am meisten verkaufen?
“ „Welches passt am besten zu mir?“
Es ist ganz normal, dass man beim Betrachten der verschiedenen Angebote ins Grübeln gerät.

Natürlich unterscheiden sich die „Möglichkeiten“ und die „Kosten“ je nach gewähltem Tool, daher ist es wichtig, das für Ihre Ziele und Ihr Budget am besten geeignete auszuwählen.

Bevor Sie sich jedoch dafür entscheiden, sollten Sie einmal innehalten und über etwas nachdenken.
Dabei geht es nicht um das „System“, sondern um Ihr „Geschäft“.

Es ist noch nicht zu spät, sich für ein Tool zu entscheiden, wenn Sie erst einmal Klarheit darüber gewonnen haben, „was Sie wem wie anbieten möchten“.

Zusammenfassung zum Thema E-Commerce

Die Entscheidung für ein System kann bis zum Schluss warten

„Shopify soll gut sein“, „BASE scheint einfach zu sein“
– ich verstehe sehr gut, dass man zunächst nach dem richtigen Tool suchen möchte. Sie sollten sich bei der Auswahl des Systems
jedoch nicht von Ihrem Geschäft leiten lassen.

Wenn Sie sich zu früh für ein Tool entscheiden, werden Sie unweigerlich dazu neigen, Ihr Geschäftsmodell nur noch innerhalb der Grenzen dessen zu konzipieren, was mit diesem System möglich ist.

Lassen Sie das Thema System zunächst beiseite und beginnen Sie damit, die „Grundzüge Ihres Shops“ klar zu definieren.

Zwei Perspektiven, um die „Grundzüge des Shops“ zu definieren

Die Frage „An wen und wie wollen wir unsere Produkte vermitteln?“ genauer definieren

Wenn dies nicht feststeht, wird Ihr Geschäft – egal, wie leistungsfähig das System auch sein mag – niemanden wirklich ansprechen.

  • Welche Art von Menschen kauft in welchen Situationen?
  • Welchen Eindruck sollen Besucher beim Aufrufen der Website gewinnen?
  • Welche Gefühle sollen bei den Kunden aufkommen, wenn die Ware geliefert wird?

Der Ausgangspunkt besteht nicht nur darin, zu verkaufen, sondern sich auch die Erfahrungen nach dem Kauf vorzustellen.

Die eigene „aktuelle Position“ objektiv betrachten (3C-Analyse, STP-Analyse)

Nehmen wir zum Beispiel ein Geschäft, das „Shigaraki-Yaki“, ein traditionelles Kunsthandwerk aus Shiga, anbietet.

3C-Analyse: Markt (Kunden), Konkurrenz (Rivalen) und eigenes Unternehmen (unsere Stärken) nebeneinander stellen, um die Gründe zu finden, warum man sich für uns entscheidet

Analyseachsen

Beispiele

Markt (Customer)

Eine Zielgruppe aus städtischen Gebieten, die sich wünscht: „Ich möchte meinen Alltag mit Gefäßen verschönern, in denen die Wärme des Künstlers spürbar ist.“

Wettbewerber (Competitor)

Preisgünstiges, massenproduziertes Geschirr sowie Fertigprodukte aus großen Einrichtungshäusern

Unser Unternehmen (Company)

„Modernes und leichtes Shigaraki-Keramikgeschirr“ von jungen Künstlern, das sich harmonisch in den modernen Esstisch einfügt

STP-Analyse: Klare Definition der Zielgruppe und der Wettbewerbsposition

Analyseachsen

Beispiele für Inhalte

Zielgruppe (Targeting)

Menschen im Alter von 30 bis 40 Jahren, die Wert auf eine stilvolle Inneneinrichtung legen und in sozialen Netzwerken nach ihrer bevorzugten Ästhetik suchen

Positionierung (Positioning)

Nicht die gediegene Shigaraki-Keramik, sondern die Positionierung als „modernes Kunsthandwerk“, das sich auch für den täglichen Gebrauch eignet

Sobald sich das Profil des Shops abzeichnet, ergeben sich die erforderlichen Funktionen (Geschenkverpackung, Abonnements, Verknüpfung mit sozialen Netzwerken usw.) sowie die ideale Atmosphäre (raffinierte Ästhetik oder eine warme Haptik) ganz von selbst. Es geht nicht darum, „das Geschäft an das System anzupassen“, sondern „das System an das eigene Geschäft anzupassen“. Wenn man diese Reihenfolge einhält, entsteht ein Shop, der langfristig beliebt bleibt.

. Vier Vorteile einer eigenen Website

Ein Stand in einem Einkaufszentrum (Kaufhaus) mag anfangs vielleicht einfach sein. Wenn man jedoch daran denkt, das Geschäft langfristig zu betreiben, hat eine eigene Website – also ein „eigenes Geschäft“ – einen Wert, der über die reinen Zahlen hinausgeht.

① Die „Geschichte“ kann zu 100 % unverfälscht vermittelt werden

In einem Einkaufszentrum stehen oft „Spezifikationen“ und „Preise“ im Vordergrund; daneben reihen sich ähnliche Produkte aneinander, sodass ständig Vergleiche angestellt werden. Auf einer eigenen Website hingegen können Sie die Zeit und die Gedanken, die in Ihr Geschäft einfließen, ungestört vermitteln.

Beispiel: Im Fall eines Teegeschäfts für Omi-Tee wird das Produkt in einem Online-Shop anhand der Zahlen „Asamiya-Tee, 100 g, 1.000 Yen“ verglichen, während auf der eigenen Website die Landschaft der nebelverhangenen Teefelder und die Sorgfalt bei der Röstung durch große Fotos und ruhige Worte vermittelt werden können.

② Eine Ressource, die eine „direkte“ Verbindung zum Kunden schafft

Beim Einkaufen in Online-Shopping-Portalen bleibt oft nur die Erinnerung „Ich habe bei Amazon gekauft“ oder „Ich habe bei Rakuten gekauft“ zurück, während der Name des Geschäfts leicht in Vergessenheit gerät. Eine eigene Website schafft das Erlebnis „Ich habe bei Ihnen gekauft“, und die Beziehung – wer, wann und was gekauft hat – wird zu einem lebenslangen Vermögenswert, den Ihnen niemand wegnehmen kann.

Beispiel: Ein Juweliergeschäft für Biwako-Perlen – Wer hat wann diese Perle für einen wichtigen Jahrestag ausgewählt? Auf der eigenen Website bleiben diese Daten gespeichert, sodass Sie eine langfristige Beziehung aufbauen können, beispielsweise durch eine Kontaktaufnahme, wenn nach einigen Jahren eine Wartung fällig ist.

③ Geringe Gebühren ermöglichen eine solide Unternehmensführung

Bei einem Verkauf über ein Online-Einkaufszentrum ist es nicht ungewöhnlich, dass 10 bis 15 % oder mehr des Umsatzes als Provision abgezogen werden. Bei einer eigenen Website (SaaS-Modell) lassen sich die Zahlungsabwicklungsgebühren auf wenige Prozent (etwa 3,5 bis 6 %) begrenzen.

Beispiel: Im Fall einer Sake-Brauerei aus Shiga, die lokalen Sake vertreibt, kann die Differenz, die sonst an den Online-Marktplatz gezahlt worden wäre, in die Entwicklung der nächsten Produkte investiert werden – beispielsweise in hochwertiges Verpackungsmaterial oder saisonale Geschenke, die den Bestellungen beigelegt werden.

④ Man kann aus dem aussichtslosen Wettlauf des „Preiswettbewerbs“ aussteigen

Der größte Vorteil einer eigenen Website besteht darin, dass Kunden aufgrund der „Markenphilosophie“ eine Kaufentscheidung treffen. Es geht darum, die Zahl der Fans zu erhöhen, die nicht „kaufen, weil es billig ist“, sondern „hier kaufen, weil sie die Marke mögen“. Dies ist der Weg, um dem Preiskampf zu entkommen und den eigenen Wert angemessen zu wahren.

Vergleich der vier wichtigsten Online-Shop-Systeme

Bei der Auswahl der richtigen Plattform ist es wichtig, nicht nur die aktuellen Umsätze zu betrachten, sondern sich vorzustellen: „Wie soll unser Shop in drei Jahren aussehen?“ Die folgenden Informationen basieren auf dem Stand vom April 2026.

① Shopify – Der weltweite Standard für professionelle Lösungen. Die richtige Wahl, wenn Sie Ihre Marke „aufbauen“ möchten

Dieses aus Kanada stammende System ist weltweit die Nummer 1. Sein größtes Merkmal ist die „Erweiterbarkeit“. Durch die Kombination von Zusatzfunktionen, sogenannten Apps, lässt sich nahezu alles umsetzen, was Sie sich wünschen – von Abonnements über den Verkauf ins Ausland bis hin zu komplexen Bonusprogrammen.

Empfohlen für

  • Für alle, die ihre Marke über einen Zeitraum von drei oder fünf Jahren hinweg konsequent aufbauen möchten
  • Die ein einzigartiges Markenimage bis ins kleinste Detail (bis auf den letzten Pixel) umsetzen möchten
  • Die in Zukunft auch den Verkauf im Ausland (grenzüberschreitender E-Commerce) ins Auge fassen

Kosten: Basis-Tarif ab ca. 3.650 Yen pro Monat (bei jährlicher Zahlung). Bei steigendem Umsatz ist ein Wechsel zu einem höheren Tarif (ab ca. 10.100 Yen pro Monat) möglich, bei dem die Provisionen niedriger sind.

Benutzerfreundlichkeit: Das Admin-Panel ist übersichtlich gestaltet, erfordert jedoch aufgrund der zahlreichen Funktionen anfangs etwas Einarbeitungszeit. Sobald man sich daran gewöhnt hat, ist es ein äußerst leistungsstarkes Tool zur Analyse von Geschäftsdaten.

Weitere Informationen auf der offiziellen Shopify-Website

② BASE – Der ideale Partner für alle, die „schon morgen ihren eigenen Shop eröffnen möchten“

Dies ist der Dienst, mit dem man in Japan am einfachsten einen Online-Shop eröffnen kann. Man kann ohne Risiko mit „0 Yen pro Monat“ starten, die Verknüpfung mit Instagram funktioniert reibungslos und das Geschäft lässt sich ganz bequem allein mit dem Smartphone abwickeln.

Empfohlen für folgende Personen

  • Für alle, die ohne Anfangskosten oder monatliche Fixkosten zunächst klein anfangen möchten
  • Die hauptsächlich über soziale Netzwerke wie Instagram kommunizieren und möchten, dass die Kunden direkt von dort aus kaufen
  • Die mehr Wert auf Schnelligkeit legen – „erst einmal die Produkte einstellen und versuchen, sie zu verkaufen“ – als auf komplexe Funktionen

Kosten: Standard-Tarif: 0 Yen pro Monat. Sobald der Monatsumsatz 500.000 Yen übersteigt, lohnt sich der Wechsel zum „Growth-Tarif“ für ca. 16.000 Yen pro Monat.

Benutzerfreundlichkeit: Überaus einfach. Auch ohne Fachkenntnisse lassen sich Produkte intuitiv einstellen und Designs auswählen.

Weitere Informationen auf der offiziellen Website von BASE

③ STORES – Klare Gestaltung und starke Anbindung an stationäre Geschäfte sind die Stärken

Wird oft mit BASE verglichen, zeichnet sich jedoch durch ein „klares, zurückhaltendes Design“ aus. Die Bestandsabgleichung mit den POS-Kassen im stationären Handel ist besonders leistungsstark, sodass Sie den Lagerbestand von Ladengeschäft und Online-Shop als einen einzigen Bestand verwalten können.

Empfohlen für

  • Personen, die ein schlichtes Design bevorzugen, bei dem die Qualität der Produkte besser zur Geltung kommt als bei auffälligen Verzierungen
  • Personen, die ein Ladengeschäft betreiben und den Lagerbestand sowohl im Laden als auch im Online-Shop gemeinsam verwalten möchten
  • Personen, die den Stress im täglichen Betrieb, beispielsweise durch die Benutzerfreundlichkeit des Verwaltungsbereichs, reduzieren möchten

Kosten: Standard-Tarif 3.300 Yen pro Monat (inkl. MwSt., bei Jahresvertrag). Es gibt zwar auch einen kostenlosen Tarif ohne monatliche Kosten, doch für den vollwertigen Betrieb wird meist der Standard-Tarif mit seinen niedrigen Gebühren gewählt.

Benutzerfreundlichkeit: Die Benutzeroberfläche ist sehr ansprechend gestaltet und so intuitiv, dass man sie auch ohne Handbuch bedienen kann.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website von STORES

④ Color Me Shop – Das Gefühl der Sicherheit durch einen traditionsreichen Anbieter, der das japanische Geschäftsleben in- und auswendig kennt

Ein traditionsreicher Dienst mit einer der längsten Geschichten in Japan. Er zeichnet sich durch eine standardmäßig umfassende Ausstattung mit Funktionen für den japanischen Markt aus, wie z. B. „Noshi“-Geschenkverpackungen und detaillierte Versandangaben, und bietet aufgrund seiner langen Geschichte zudem einen hohen Grad an Anpassungsfreiheit.

Empfohlen für

  • Personen, die in Branchen tätig sind, in denen eine hohe Nachfrage nach Geschenken besteht, wie z. B. bei „Oseibo“ (Weihnachtsgeschenke) und „Ochugen“ (Sommergeschenke)
  • Personen, die Wert auf zuverlässige Ansprechpartner im Inland legen, wie z. B. telefonischen Support
  • Personen, die mit einem bewährten System den japanischen Markt gezielt erschließen möchten

Kosten: regulärer Tarif 4.950 Yen pro Monat (inkl. MwSt.). Als Einrichtungsgebühr fallen zusätzlich 3.300 Yen an.

Benutzerfreundlichkeit: Da es viele Einstellungsoptionen gibt, mag es anfangs etwas kompliziert erscheinen, aber wer mit den japanischen Geschäftspraktiken vertraut ist, wird sich über die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten freuen, die genau auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website von Color Me Shop

*Alle Preise entsprechen dem Stand vom April 2026. Bitte überprüfen Sie bei Ihrer Entscheidung unbedingt die aktuellen Preise auf den jeweiligen offiziellen Websites.

5. Zu beachtende Punkte bei selbst gehosteten Lösungen (WordPress, EC-CUBE)

Systeme wie WordPress (WooCommerce) oder EC-CUBE, bei denen die Installation auf einem eigenen Server erfolgt, wirken auf den ersten Blick „flexibel und kostengünstig“. Die Verantwortung, „die personenbezogenen Daten Ihrer Kunden in eigener Regie zu verwahren“, ist jedoch für Einzelpersonen eine viel zu große Belastung.

  • Sicherheitsrisiken: Wenn das System nicht ständig auf den neuesten Stand aktualisiert wird, besteht ein hohes Risiko für Datenlecks und Manipulationen.
  • Verantwortung für die Datenverwaltung: Im Falle eines Datenlecks trägt der Shopbetreiber selbst die Verantwortung (für Schadenersatz und Maßnahmen).

Bei „SaaS-Lösungen“ wie Shopify oder BASE werden diese Sicherheitsmaßnahmen rund um die Uhr von Fachleuten verwaltet. „Sich auf das Geschäft zu konzentrieren und die Risiken den Profis zu überlassen“ ist eine wichtige Strategie, um langfristig und mit Freude im Geschäft zu bleiben.

6. Die Option „Einbettung eines Kaufbuttons“

Für diejenigen, die sagen: „Ich möchte das Design meiner aktuellen Website nicht ändern“, aber dennoch „Angst vor Sicherheitsrisiken haben“, gibt es die Möglichkeit, bei ASP-Diensten „nur die Warenkorb-Funktion zu nutzen“. Dabei wird ein vom ASP-Anbieter bereitgestellter „Kauf-Button“ in die eigene Website eingebunden.

  • Colormy (Colormy Shop): Durch Einfügen einer einzigen Zeile Code in Ihre bestehende Website oder Ihren Blog können Sie einen „In den Warenkorb“-Button einrichten. So können Sie die Produktbeschreibungen auf Ihrer eigenen Website ganz nach Ihren Vorstellungen gestalten und allein die Zahlungsabwicklung einem robusten, professionellen System überlassen.
  • Shopify „Kaufen-Button (Buy Button)“: Eine Funktion, mit der sich das Zahlungssystem von Shopify in externe Websites einbinden lässt. Die Farbe und Form des Buttons lassen sich an das Design Ihrer Website anpassen, und Sie profitieren gleichzeitig von Sicherheitsstandards auf Weltklasseniveau.
  • BASE „Warenkorb“: Mit einem einzigen Klick lassen sich auf BASE erstellte Produkte auf externen Websites anzeigen. Diese Option eignet sich für Einzelhändler, die klein anfangen und sich gleichzeitig Gestaltungsfreiheit bewahren möchten.

Die Option „Online-Marktplatz“ (Amazon, Rakuten Ichiba)

Wenn die eigene Website einem „Ladenlokal“ entspricht, ist die Mall-Variante so, als würde man einen Stand in einem „Kaufhaus“ oder einem „riesigen Einkaufszentrum“ eröffnen. An dieser Stelle möchten wir die Mall-Variante als Alternative zur eigenen Website kurz ansprechen.

Empfohlen für folgende Personen

  • Für alle, die zunächst eher auf „Menge“ als auf Bekanntheit setzen und schnell Umsatz erzielen möchten
  • Die Artikel mit Artikelnummern oder Produkte aus klar definierten, leicht zu suchenden Kategorien anbieten
  • Die durch Punktesysteme und ähnliche Angebote Stammkunden gewinnen möchten

Kostenübersicht

  • Rakuten Ichiba: Feste monatliche Kosten in Höhe von mehreren Zehntausend Yen + Provision in Höhe von einigen Prozent des Umsatzes
  • Amazon: 4.900 Yen monatlich (Großverkäufer) + Verkaufsprovision (ca. 8–15 %)
  • In beiden Fällen sind die Gesamtgebühren im Vergleich zu einer eigenen Website (z. B. BASE oder Shopify) tendenziell höher

Benutzerfreundlichkeit: Da die Produkte innerhalb eines festgelegten Rahmens angeboten werden, muss man sich keine Gedanken über das Design machen; allerdings ist es schwierig, eine „markentypische Atmosphäre“ zu schaffen, und man gerät leicht in einen Preiswettbewerb mit anderen Anbietern.

[Vergleichstabelle] Eigene Website vs. Marktplatz

Vergleichskriterien

Eigene Website (Shopify usw.)

Marktplatz (Rakuten, Amazon usw.)

Kundengewinnung

Man muss sich selbst darum bemühen

Die Online-Marktplätze sorgen für die Kunden

Provision

Relativ günstig

Relativ hoch

Design

Bis auf einen Pixel genau anpassbar

Es gibt festgelegte Vorlagen

Kundendaten

Werden zu eigenem Kapital

Wird oft von der Shopping-Mall verwaltet

Markenaufbau

Kann eine starke Geschichte vermitteln

Preis und technische Daten stehen oft im Vordergrund

Wenn die eigene Website einem „Ladenlokal“ entspricht, ist die Präsenz in einem Online-Einkaufszentrum vergleichbar mit einem Laden in einem „Kaufhaus“ oder einem „riesigen Einkaufszentrum“. Wenn man die jeweiligen Merkmale kennt, wird deutlich, welche Plattform für das eigene Geschäft wirklich notwendig ist.

Typische Vertreter von Online-Marktplätzen: Amazon, Rakuten Ichiba, Yahoo! Shopping

In Kapitel 4 wollen wir nun auf eine weitere Alternative neben der bisher besprochenen „eigenen Website (Hauptgeschäft)“ eingehen: das „Einkaufszentrum-Modell“.

Bei der Gründung eines Online-Shops ist die Entscheidung, ob man einen Shop in „Einkaufszentren“ wie Amazon oder Rakuten Ichiba eröffnet, ein entscheidender Wendepunkt.

Empfohlen für folgende Personen

  • Für alle, die zunächst eher auf „Menge“ als auf Bekanntheit setzen und schnell Umsatz erzielen möchten.
  • Diejenigen, die Artikel mit Modellnummern oder Produkte aus klar definierten, leicht zu findenden Kategorien anbieten.
  • Die durch Bonuspunkte und ähnliche Programme Stammkunden gewinnen möchten.

Kosten für Abonnements

  • Rakuten Ichiba: Feste monatliche Kosten in Höhe von mehreren Zehntausend Yen + Provision in Höhe von einigen Prozent des Umsatzes.
  • Amazon: 4.900 Yen monatlich (Großverkäufer) + Verkaufsprovision (ca. 8–15 %).
  • Im Vergleich zu eigenen Websites (wie BASE oder Shopify) sind die Gesamtgebühren tendenziell höher.

*Die Preise entsprechen dem Stand vom April 2026.

Benutzerfreundlichkeit

Da die Produkte innerhalb des festgelegten Rahmens der Online-Marktplätze angeboten werden, muss man sich keine Gedanken über das Design machen. Dafür ist es jedoch schwierig, die „typische Atmosphäre der eigenen Marke“ zu vermitteln, und man gerät unweigerlich leicht in einen „Preiswettbewerb“ mit anderen Shops.

[Vergleich] Eigene Website vs. Online-Marktplatz

Vergleichskriterien

Eigene Website (z. B. Shopify)

Online-Marktplatz (Rakuten, Amazon usw.)

Kundengewinnung

Man muss sich selbst darum bemühen

Die Online-Marktplätze sorgen für die Kunden

Provision

Relativ günstig

Relativ hoch

Design

Bis auf einen Pixel genau anpassbar

Es gibt festgelegte Vorlagen

Kundendaten

Werden zu eigenem Kapital

Wird häufig von der Mall verwaltet

Markenaufbau

Kann eine starke Geschichte vermitteln

Preise und technische Daten stehen oft im Vordergrund

Zusammenfassung | 3 Leitlinien

Hier fassen wir drei Leitlinien zusammen, damit Sie bei der Erstellung Ihres Online-Shops nicht den Überblick verlieren.

  1. Passen Sie Ihr Geschäft nicht an die „Funktionen des Systems“ an: Denken Sie nicht: „Dieses System hat diese Funktion nicht, also lassen wir es sein“, sondern gehen Sie in dieser Reihenfolge vor: „Das ist das Erlebnis, das ich vermitteln möchte – welches Werkzeug kann das umsetzen?“
  2. Das „Erstellen“ ist nicht das Ziel, das „Weiterentwickeln“ ist das Wesentliche: Der Tag der Veröffentlichung ist der „Geburtstag“. Indem Sie auf das Feedback Ihrer Kunden hören und Fotos sowie Texte optimieren, wird die Zeit, in der sich Ihr „Shop“ nach und nach etabliert, selbst zum Branding
  3. Wenn Sie unsicher sind, beginnen Sie mit einer Beratung: Ist Shopify besser oder BASE? Die Antwort darauf finden Sie nicht in Vergleichsartikeln, sondern nur in Ihrer Vision für das zukünftige Geschäft

Wenn Sie unsicher sind, beginnen Sie mit einer Beratung

Ist Shopify besser oder BASE? Die Antwort darauf findet sich nicht in Vergleichsartikeln im Internet, sondern ausschließlich in Ihrer „Vision für Ihr zukünftiges Geschäft“, die Sie im Kopf haben.

„Es ist noch nichts entschieden.“ „Meine Ideen sind noch sehr diffus.“ Auch das ist kein Problem. Versuchen Sie zunächst einmal, Ihre Vorstellungen von Ihrem Geschäft in Ruhe und ohne Fachjargon in Worte zu fassen.

Bevor wir uns mit der technischen Frage „Womit soll es gemacht werden?“ beschäftigen, sollten wir gemeinsam darüber nachdenken, „welche Zukunft Sie gestalten möchten“. Am Ende dieses sorgfältigen Dialogs wird sich die „Form Ihres Shops“ abzeichnen, die für Sie und Ihre Kunden am angenehmsten ist.

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